LIBERTAS e.V. - SchuldnerHilfe
Im Interview erklärt der Vorstandsvorsitzende Herr Roland Huwer die Arbeit der Libertas e.V.
Fortsetzung des Interviews mit dem Vorstandsvorsitzenden Herr Roland Huwer über die Arbeit der Libertas e.V.

Medien

Restschuldbefreiung auch bei vorheriger Beratung mittels Skype möglich!

Ein erfolgreicher Antrag auf Restschuldbefreiung setzt nach den Bestimmungen der Insolvenzordnung (§ 305 Abs. 1 InsO) die vorherige persönliche Beratung durch eine geeignete Person (z.B. Rechtsanwalt) oder eine staatlich anerkannte Schuldnerberatungsstelle voraus. Ohne eine solche persönliche Beratung kann ein insolvenzrechtlicher Eröffnungsantrag nebst dem beigefügten Antrag auf Restschuldbefreiung zurückgewiesen werden. Denn der Antragsteller muss hinreichend belegen, dass er von einer geeigneten Person oder Stelle auf der Grundlage persönlicher Beratung und eingehender Prüfung seiner Einkommens- und Vermögensverhältnisse eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern über die Schuldenbereinigung auf der Grundlage eines Plans innerhalb der letzten sechs Monate vor dem Eröffnungsantrag erfolglos versucht hat.…

"Bürger würden zu Untertanen": Deutsche Bank warnt vor Abschaffung des Bargelds

Schon vor einiger Zeit hat die LIBERTAS sich klar gegen die Abschaffung des Bargeldes ausgesprochen. Erfreulicherweise gibt es zunehmend weitere Stimmen dagegegen. Wir empfehlen Ihnen daher den Artikel "Bürger würden zu Untertanen": Deutsche Bank warnt vor Abschaffung des Bargelds auf focus.de. Weitere Artikel und Debatten zu diesem Thema: openPetition Bargeld erhalten! Change.org Bargeld unbegrenzt erhalten bargeld-lacht.org Das Bargeld bleibt SZ.de Mehr Freiheit für die Bürger - was für Bargeld spricht

Verbraucherinsolvenz: Wichtige Hinweise zur Verfahrenskostenstundung

Ein Insolvenzverfahren wird vom Insolvenzgericht nur eröffnet, wenn davon auszugehen ist, dass die Verfahrenskosten auch gedeckt sind, zum Beispiel wenn nach aller Voraussicht genügend Insolvenzmasse vorhanden ist oder ein entsprechender Verfahrenskostenvorschuss eingezahlt wird. Bei strikter Anwendung dieses Grundsatzes würde allerdings vielen Schuldnern der Weg zum Insolvenzverfahren mit anschließender Restschuldbefreiung versperrt sein. Die Insolvenzordnung sieht daher vor (§ 4a InsO), dass einer natürliche Person als Schuldner mit gestelltem Antrag auf Restschuldbefreiung auch auf Antrag die Kosten des Insolvenzverfahrens bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung gestundet werden, soweit das Schuldnervermögen voraussichtlich nicht ausreichen wird, um diese Kosten zu decken. Die Möglichkeit der Stundung…