LIBERTAS e.V. - SchuldnerHilfe

Restschuldbefreiung auch bei vorheriger Beratung mittels Skype möglich!

Ein erfolgreicher Antrag auf Restschuldbefreiung setzt nach den Bestimmungen der Insolvenzordnung (§ 305 Abs. 1 InsO) die vorherige persönliche Beratung durch eine geeignete Person (z.B. Rechtsanwalt) oder eine staatlich anerkannte Schuldnerberatungsstelle voraus. Ohne eine solche persönliche Beratung kann ein insolvenzrechtlicher Eröffnungsantrag nebst dem beigefügten Antrag auf Restschuldbefreiung zurückgewiesen werden. Denn der Antragsteller muss hinreichend belegen, dass er von einer geeigneten Person oder Stelle auf der Grundlage persönlicher Beratung und eingehender Prüfung seiner Einkommens- und Vermögensverhältnisse eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern über die Schuldenbereinigung auf der Grundlage eines Plans innerhalb der letzten sechs Monate vor dem Eröffnungsantrag erfolglos versucht hat.…

"Bürger würden zu Untertanen": Deutsche Bank warnt vor Abschaffung des Bargelds

Schon vor einiger Zeit hat die LIBERTAS sich klar gegen die Abschaffung des Bargeldes ausgesprochen. Erfreulicherweise gibt es zunehmend weitere Stimmen dagegegen. Wir empfehlen Ihnen daher den Artikel "Bürger würden zu Untertanen": Deutsche Bank warnt vor Abschaffung des Bargelds auf focus.de. Weitere Artikel und Debatten zu diesem Thema: openPetition Bargeld erhalten! Change.org Bargeld unbegrenzt erhalten bargeld-lacht.org Das Bargeld bleibt SZ.de Mehr Freiheit für die Bürger - was für Bargeld spricht

Verbraucherinsolvenz: Wichtige Hinweise zur Verfahrenskostenstundung

Ein Insolvenzverfahren wird vom Insolvenzgericht nur eröffnet, wenn davon auszugehen ist, dass die Verfahrenskosten auch gedeckt sind, zum Beispiel wenn nach aller Voraussicht genügend Insolvenzmasse vorhanden ist oder ein entsprechender Verfahrenskostenvorschuss eingezahlt wird. Bei strikter Anwendung dieses Grundsatzes würde allerdings vielen Schuldnern der Weg zum Insolvenzverfahren mit anschließender Restschuldbefreiung versperrt sein. Die Insolvenzordnung sieht daher vor (§ 4a InsO), dass einer natürliche Person als Schuldner mit gestelltem Antrag auf Restschuldbefreiung auch auf Antrag die Kosten des Insolvenzverfahrens bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung gestundet werden, soweit das Schuldnervermögen voraussichtlich nicht ausreichen wird, um diese Kosten zu decken. Die Möglichkeit der Stundung…

LIBERTAS FörderPartnerBrief Winter2016

Liebe LIBERTAS-Förderpartner, schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Die Vorweihnachtzeit regt zum Innehalten und Zurückblicken auf das Jahr 2016 an.Das Jahr 2016 war für Libertas ein erfolgreiches Jahr. Dafür gebührt unser Dank auch Ihnen!2017 werden wir erneut alles daran setzen, dieses Vertrauen zu rechtfertigen. Dank ihrer finanziellen Unterstützung konnten viele Menschen aus einer finanziell ausweglos scheinenden Lage befreit werden und ein „neues Leben beginnen“. Einen kleinen Einblick in unsere tägliche Beratungsarbeit möchten wir Ihnen anhand folgendem Fallbeispiel geben:     Im Fall von Bernhard W. (46 Jahre, geschieden), der Anfang 2016 gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin zu uns…

Verbraucherinsolvenz: Widerruf der Restschuldbefreiung bei unangemessener Tätigkeitsvergütung

Nach einer aktuellen Entscheidung des LG Oldenburg (Urteil vom 18.05.2016, Az. 17 T 412/16) verletzt der Schuldner seine Erwerbsobliegenheit, wenn er mit der Tätigkeit im Betrieb seiner Ehefrau keine angemessene Erwerbstätigkeit ausübt. Dies kann der Fall sein, wenn für seine Vollzeitbeschäftigung als Schuhmachermeister im Betrieb seiner Ehefrau keine Entlohnung und somit keine angemessene Vergütung erhält. Insoweit ist nicht lediglich auf die Art, sondern auch auf die Angemessenheit der Vergütung der Tätigkeit abzustellen. Das Landgericht Oldenburg hat daher entschieden, dass dem Schuldner die Restschuldbefreiung auf entsprechenden Antrag eines Gläubigers zu versagen war. Der Schuldner erhielt im vorliegenden Fall für seine Vollzeitbeschäftigung…