Österreich testet "Das Betreute Konto" um Härtefälle bei von Schulden bedrohten Österreichern zu vermeiden Empfehlung

Eine interessante Strategie zur Vermeidung von Wohnungsverlust aufgrund von Überschulung wird gerade in Österreich in Kooperation mit der VKB-Bank und der Schuldnerhilfe Oberösterreich getestet.

Um dem Problem des Wohnungsverlustes wegen ausgebliebener Miet- und Nebenkostenzahlungen zuvorzukommen, bietet die VKB-Bank momentan 100 Kunden (in Kürze soll auf 150 Kunden aufgestockt werden) die Möglichkeit eines "Betreuten Kontos". Dieses Konto kommt zwischen der Gehaltsauszahlung und dem Privatkonto zum Einsatz indem es die erforderlichen Existenzausgaben, wie die monatliche Miete, die Nebenkosten sowie Strom begleicht und erst dann das restliche Geld dem Privatkonto zur Verfügung stellt. Die VKB-Bank stellt die erforderlichen Konten und Geldkarten großteils kostenlos zur Verfügung.

Dieses Modell führt zu einer Entspannung bei der Wohnungssituation der betroffenden Klienten, denn Kündigungen und daraus hervorgehende Folgekosten können so vermieden werden.

Das Feedback ist sehr positiv, das Betreute Konto wird als Entlastung empfunden. Aber leider ist die Warteliste der Interessenten lang.

Das Land Oberösterreich erhofft sich auch Ersparnisse, da weniger Menschen nach Wohnungsverlust geholfen werden muss.

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